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Leistungs- und Begabungsklasse 5 PDF Drucken E-Mail

Mathematisch - Naturwissenschaftlich - Englisch

Die Leistungs- und Begabungsklasse (LuBK), die zum Schuljahr 2008/2009 beginnt, setzt die Arbeit der Leistungsprofilklassen fort, die die Schule jetzt im 6. Jahr führt.

Was ist neu?

  1. Die LPK sollte Breitenförderung ermöglichen, die LuBK realisiert Breitenförderung, unterstützt aber fachspezifische Begabungen. Die LuBK wendet sich an Schüler mit mathematisch-naturwissenschaftlichem Profil.
  2. Selbstständig lernen, projektorientiert lernen. Die LuBK stellt die Stundentafel so um, dass alle 14 Tage ein vierstündiges besonderes Angebot auf die Schüler wartet: in der Schule, außerhalb der Schule, mit viel selbstständigem Erarbeiten und Computerhilfe. Die Schüler sollen dann auch präsentieren, was sie erstellt haben.
  3. Ohne fundierte Englischkenntnisse können viele Berufe künftig nicht mehr ausgeübt werden. Die Schule führt seit 15 Jahren deutsch-englische (= bilinguale) Züge. Das strahlt auch aus in die LuBK. Die LuBK erhält eine verstärkte Englischausbildung.
  4. In der LuBK wird von Klasse 5 bis 10 in den Fächern WAT und Informatik durchgehend eine informatorische Grundbildung / Informatik vermittelt.
  5. Die Naturwissenschaften werden durchgehend zweistündig unterrichtet.
  6. Ein mathematisch-naturwissenschaftlicher Schwerpunkt ist keine Einbahnstraße: in den Klassen 9 und 10 wird (bei Bedarf) die Grundlage und Zugangsberechtigung für den Schwerpunkt „Bilingual“ in der Oberstufe (Sek. II) gelegt.
  7. Keine Angst vor Überforderung: in 6 Jahren Leistungsprofilklassen sind nur 3 Schüler(innen) in Regelklassen gewechselt – ohne Sitzenbleiben und Zeitverlust. Sie sind jetzt zufriedene Kinder.
  8. Die LuBK vernachlässigt die anderen Fächer nicht, es gibt keine Einschränkungen der Allgemeinbildung oder der Anwahl der Kurse in der Sek. II.

Förderung selbstständigen Experimentierens und Ausprobieren

In Brandenburg beginnt das Gymnasium mit der 7. Jahrgangsstufe. 35 Gymnasien beginnen mit je einer Klasse im 5. Jahrgang. Diese Leistungs- und Begabungsklassen (LuBK) sind profilbezogen, am Helmholtzgymnasium mathematisch-naturwissenschaftlich.  Unsere erstmalig 2007/2008 eingerichtete LuBK musste daher einer veränderten Stundentafel und einem neuen Lernkonzept folgen. Eine der wichtigsten Maßnahmen war die Einrichtung von 4 Stunden Experimentalunterricht als  pull-out-Block alle 14 Tage. Im kommenden Schuljahr wird dieses Projekt auf 4 Klassen ausgedehnt und strahlt dann auch auf die Regelklassen aus.

Für leistungsstarke Schüler schuf die Schule  Experimentiertage Physik (Juni 2007) und bietet in Kooperation mit den anderen MINT-Schulen in Brandenburg jeweils im September für Schüler  der 10. und 11. Klasse Physik-Experimentiertage in Zusammenarbeit mit der Universität Potsdam an.

Die Schule hat erstmalig im März 2008 für ihre Sek.I-Klassen einen naturwissenschaftlichen Projekttag („Helmholtztag") eingerichtet, der nicht nur auf die Leistungen H. von Helmholtz' fokussiert, sondern auch breitenwirksam für die Naturwissenschaften mobilisieren soll. Auch an diesem Tag demonstrieren Schüler ihren Mitschülern ihre Experimente, führen durch selbst erstellte Ausstellungen und dokumentieren ihre unterrichtlichen Erfolge. Der Helmholtztag  ergänzt damit die auch an anderen Schulen üblichen, breit angelegten Projekttage.

Die Experimentalstunden  sind nur möglich, weil den Klassen 14-tägig je 4 Unterrichtsstunden als pull-out-Block zur Verfügung gestellt werden. Im ersten Halbjahr werden Themen aus Biologie/Chemie angesprochen, im 2. Halbjahr physikalische Problemstellungen. Einen Teil der Stunden stellt die Schule zusätzlich (und zu Lasten anderer Fächer) zur Verfügung. Den Schülerinnen und Schülern werden Probleme  und Fragestellungen offeriert, diese können aber auch eigene Vorschläge unterbreitet. Die Arbeiten werden je nach Interesse in Partner- oder Gruppenarbeit im Team bearbeitet, experimentell durchgeführt und am Ende des halbjährigen Zyklus begründet und präsentiert. Die Schüler arbeiten keine vorgegebenen Experimentieranleitungen ab, setzen selbst Schwerpunkte und müssen sich für auftretende Schwierigkeiten Lösungen überlegen. Der Lehrer agiert handlungsbegleitend als Experte, schaltet sich aber wenig in die laufende Arbeit ein. Da die Experimente mit Alltagsmaterialien durchgeführt werden sollten und die Schüler auf Materialien zurückgreifen sollen, die ihnen zur Verfügung stehen, muss die Experimentalanordnung im Regelfall nicht durch die Schule materiell abgesichert werden, auch wenn mit aufsteigender Komplexität auf Geräte der Schule zurückgegriffen werden muss.

Nach der von uns durchgeführten Evaluation liegt aus Schülersicht der größte Gewinn  (neben der Freude am Experimentieren) darin, dass der Lehrer sich nicht immer einschaltet, Arbeitsschritte definiert und Handlungsstrategien vorgibt.  In der Klassenstufe 8 werden die Schüler dann verpflichtet, sich  im Zeitrahmen eines nicht strukturierten und durch Vorgaben definierten Unterrichtsfaches ein Jahr lang einer projektbezogenen Facharbeit zu widmen.

Das Thema ist nicht vorgegeben, sondern kann frei nach Interesse gestaltet werden. Es muss auch kein naturwissenschaftliches Thema sein, wobei gerade interdisziplinäre Fragen gerne gesehen werden. Die Betreuung erfolgt durch drei Lehrkräfte, jeder Schüler wird individuell begleitet ohne eingeengt zu werden.

Auch hier gilt das Prinzip freier Themenwahl, die Beratung durch betreuende Lehrkräfte vollzieht sich  in der Vermittlung von methodischen Fertigkeiten (Anlage einer Arbeit, Verfahrensweisen, Bibliographie), so dass Fähigkeiten erworben werden, die bis dato erst im Unterricht der Sekundarstufe II hervortraten. 

Die Experimentierstunden im Fach Physik, wo Themenschwerpunkte vorgegeben werden,  werden netzartig implementiert: im Vorlauf werden die Ideen in einer außerunterrichtlichen Arbeitsgemeinschaft auf ihre Schultauglichkeit überprüft, dann in einer Leistungs- und Begabungsklasse und parallel dazu in einer Arbeitsgemeinschaft für Interessierte durchgeführt und ausgewertet und dann erfolgt eine Umsetzung in den Regelunterricht. Um diesen Prozess zu unterstützen, hat die Schule seit zwei Jahren in ihren 7. Klassen eine zusätzliche Stunde im Fach Chemie  eingeführt, in der Verfahren, Methoden und Auswertung wissenschaftlicher Experimente durchgeführt werden. Die Experimentalstunden ergänzen damit auch die Möglichkeiten, die die Schule durch die Nutzung von Schülerlaboren im Großraum Berlin hat.

  

 

Bewerbung 5. Klasse

- Leistungs- und Begabungsklasse -


Das Aufnahmeverfahren Klasse 5 umfasst die Berücksichtigung des Gutachtens und Zeugnisses, ein Gespräch mit der Schulleitung und einen prognostischen Test.


Termine:

19.11.2009
18.00 Uhr Elterninformationsabend
03.12.2009
15.15 Uhr 
Schülernachmittag
   

● Experimentieren in einer LuBK

   

● Schüler aus den LuBKs sprechen mit euch,
wie es so bei Helmholtz ist

13.02.2010
10.00 - 13.00 Uhr
Tag der offenen Tür
  12.00 Uhr 
Fragestunde zur LuBK

 

 

Merkmale der LuBK:

  • Leistungs- und Begabungsklasse 5
  • Mathematisch - Naturwissenschaftlich - Englisch

Die Leistungs- und Begabungsklasse (LuBK), die zum Schuljahr 2009/2010 beginnt, setzt die Arbeit der Leistungsprofilklassen fort, die 2001 begannen.


Was ist neu?


  1. Die LPK sollte Breitenförderung ermöglichen, die LuBK realisiert Breitenförderung, unterstützt

  2. aber fachspezifische Begabungen. Die LuBK wendet sich an Schüler mit mathematisch-natur-wissenschaftlichem Profil.

  3. Selbstständig lernen, projektorientiert lernen. Die LuBK stellt die Stundentafel so um, dass alle 14 Tage ein besonderes Angebot auf die Schüler wartet: in der Schule, außerhalb der Schule, mit viel selbstständigem Erarbeiten und Computerhilfe. Die Schüler sollen dann auch präsentieren, was sie erstellt haben.

  4. Ohne fundierte Englischkenntnisse können viele Berufe künftig nicht mehr ausgeübt werden. Die Schule führt seit 15 Jahren deutsch-englische (= bilinguale) Züge. Das strahlt auch aus in die LuBK. Die LuBK erhält eine verstärkte Englischausbildung.

  5. In der LuBK wird von Klasse 5 bis 10 in den Fächern WAT und Informatik durchgehend eine informatorische Grundbildung / Informatik vermittelt.

  6. Die Naturwissenschaften werden durchgehend zweistündig unterrichtet.

  7. Ein mathematisch-naturwissenschaftlicher Schwerpunkt ist keine Einbahnstraße: in den Klassen 9 und 10 wird (bei Bedarf) die Grundlage und Zugangsberechtigung für den Schwerpunkt „Bilingual" in der Oberstufe (Sek. II) gelegt.

  8. Keine Angst vor Überforderung: in 8 Jahren Leistungsprofilklassen sind nur 3 Schüler(innen) in Regelklassen gewechselt - ohne Sitzenbleiben und Zeitverlust. Sie sind jetzt zufriedene Kinder.

  9. Die LuBK vernachlässigt die anderen Fächer nicht, es gibt keine Einschränkungen der Allgemeinbildung oder der Anwahl der Kurse in der Sek. II.


Sprachen: Französisch ab Klasse 7, fakultativ Latein ab Klasse 9, Englisch ab Klasse 5


Wir haben eine sehr hohe Schulzufriedenheit bei Eltern und Schülern.

 

 

 
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